Historie

Die reiche Geschichte der Wallfahrtsstätte in kurzen Schlaglichtern:

Seit 2015 betreuen im Zuge der Errichtung des Pfarrverbandes Peiting – Hohenpeissenberg die Seelsorger des Pfarrverbandes auch die Belange der Wallfahrt.

2015

kehrt mit dem Bau der neuen Pfarrkirche zu Füssen des Berges die Wallfahrtsstätte wieder zu ihrer ursprünglichen Bestimmung zurück. Verschiedene Seelsorger nehmen sich der Wallfahrt an und halten sie lebendig.

1961

Mit dem letzten Chorherr, Primus Koch, beginnt die Reihe der Pfarrer auf dem Berg, die neben ihrer Pfarrseelsorge sich stets auch um den Fortbestand der Wallfahrt kümmern.

Durch die Gründung der Pfarrei Hohenpeissenberg können die Kirchen auf dem Berg letztendlich vor dem Abbruch gerettet werden.

1803, im Jahre der Säkularisation, wird die Wallfahrtsstätte enteignet und auf Abbruch zur Versteigerung ausgeschrieben.

1803

1781 erfolgt in diesem Zusammenhang die Gründung des ältesten Bergobservatoriums der Erde. Bis zum heutigen Tag werden regelmäßig meteorologische Beobachtungen durchgeführt, zuerst durch die Augustinerchorherren, später durch die Pfarrer auf dem Berg und nun durch den staatlichen deutschen Wetterdienst.

1781

Ende des 18. Jahrhunderts hält eine neue Geisteshaltung Einzug auf dem Berg – das Zeitalter der Aufklärung löst das bayerische Rokoko ab.

Ende 18. Jahrhunderts

1748 erfolgt die Umgestaltung der Gnadenkapelle hinein in das so kostbare bayerische Rokoko. Verantwortlich zeichnen dafür Joseph Schmuzer (1683 – 1752) als Baumeister, sein Sohn Franz Xaver Schmuzer (1713 – 1775) als Stuckateur, Franz Xaver Schmädl (1705 – 1777) als Bildhauer und vor allem Matthäus Günther (1705 – 1788) als Freskant.

1748 - 1788

Aufstellen neuer Altäre in beiden Kirchen. 1717 Errichten des prachtvollen Hochaltares in der Wallfahrtskirche, 1719 Errichten des kostbaren Gnadenaltares in der Kapelle.

1717

Glanz- und Blütezeit der Wallfahrt im 18. Jahrhundert. Gründung der ersten Herz-Jesu-Bruderschaft im Bistum Freising im Jahre 1709. Ca. 40000 Wallfahrer jährlich besuchen die Gnadenstätte.

1709

Die Schreckenszeit des Dreissigjährigen Krieges bringt viel Elend und Plünderung über die Wallfahrtsstätte. Das Gnadenbild muß vom Berg fliehen und kommt erst wieder 1705 an seinen angestammten Platz zurück.

1705

wird die neue Wallfahrtskirche an die Gnadenkapelle angebaut. Ein Turm verbindet beide Gotteshäuser. Bartholomäus Steinle (1580 – 1628) und Elias Greiter der Ältere (1565 – 1646) schmücken die Kirche künstlerisch aus.

1616 bis 1619

bekommen die Augustinerchorherren aus dem nahe gelegenen Stift Rottenbuch die Wallfahrtsseelsorge „auf ewige Zeiten“ übertragen.

1604

verteidigen in den Wirren des Konfessionskrieges die Bauern am Hohenpeissenberg ihren überlieferten katholischen Glauben und geloben ihrem ersten Repräsentanten, dem bayerischen Herzog, die Treue.

1525

Von Beginn an werden erste Erhörungswunder überliefert.

alle Tage

Grundsteinlegung für den Bau einer kleinen spätgotischen Kapelle. Das von Georg von Pienzenau aus dem herzoglichen Schloss in Schongau geschenkte Mutter-Gottes-Bildnis schmückt das neu errichtete Gotteshaus. Maria begegnet uns als die Neue Eva.

25. Mai 1514